Johannes Hintersberger MdL
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Was Menschen berührt...
Fragen, die Menschen berühren, weil sie die ganz persönliche Zukunft existenziell betreffen, verlangen nach verlässlichen Antworten. Dies gelingt der Politik nur, wenn sie auf einem festen Wertefundament steht. Leitlinien der bayerischen Sozialpolitik sind daher die Grundprinzipien: Subsidiarität, Solidarität und Personalität, wie sie auch der katholischen Soziallehre und der evangelischen Sozialethik zugrunde liegen.

Eine Politik, die sich vom Subsidiaritätsprinzip leiten lässt, setzt auf die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen. Sie gibt dem Bürger Raum für Eigeninitiative. Das ist das gemeinsame Kernelement einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik, der Inklusion von Menschen mit Behinderung, der Integration von Migranten, der Förderung der Selbsthilfe und besonders der Stärkung von Familien als wichtigste Zelle unseres Gemeinwesens. 

Eine Politik, die auf den mündigen, eigenverantwortlichen Bürger setzt, muss in einer humanen Gesellschaft durch Solidarität ergänzt werden: Das heißt, Hilfe für den, der sich nicht selbst helfen kann. Solidarität ist dabei eine Forderung an uns in unserer Gesamtheit als sozialer Staat. Sie ist aber auch eine Forderung an jeden Einzelnen von uns, nach seinem Leistungsvermögen seiner sozialen Verantwortung gegenüber Schwächeren gerecht zu werden.

Und nicht zuletzt wollen wir allem staatlichen Handeln die Personalität jedes Menschen achten. Dies bedeutet, jeden Menschen in seiner unantastbaren Würde wertzuschätzen, ihn in seiner Einzigartigkeit anzuerkennen und ihn in seiner Eigenverantwortung als selbstbestimmtes Individuum ohne Wenn und Aber zu respektieren.

Orientiert an diesen Leitlinien werden wir die Politik von morgen gestalten. Für ein soziales Bayern mit Raum zur freien Entfaltung, Teilhabe für alle und sozialem Zusammenhalt.


Johannes Hintersberger
Bayerischer Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Familie und Integration